| Hans Spemann wurde am 27. Juni 1869 geboren. Von 1878 bis 1888 studierte er an der Eberhard-Ludwigschule in Stuttgart und verbrachte dann ein Jahr im Verlags- Geschäft seines Vaters. Er tat militärischen Dienst von 1889 bis 1890 und betrat 1891 die Universität von Heidelberg. Er studierte dort Medizin bis 1893, als er zur Universität von München ging, und wechselte wieder Schulen zur Universität von Würzburg. Er blieb von 1895 bis 1908 dort und erhielt einem Abschluß in der Zoologie, Botanik und Physik. 1919 wurde er Professor von Zoologie an der Universität von Freiburg-im-Breisgau und behielt diese Stelle bis 1935. Spemann starb am 9 September 1941 in Freiburg. Spemann ist besonders bekannt für seine Arbeit in der experimentellen Embryologie. Er fand heraus, dass bestimmte Bereiche des Embryos in einen anderen Bereich auf einem anderen Embryo verpflanzt werden und sein zellulares Wachstum fortsetzen konnten. Diese Experimente gewannen ihm 1935 den Nobelpreis. | ![]() |