Wilhelm Conrad Röntgen
Am 27.3.1845 ist Wilhelm Conrad Röntgen in der preußischen
Stadt Lennep, die jetzt Remscheid heißt, geboren. Bei der Züricher
Technischen Hochschule studierte er Physik. Danach arbeitete Röntgen
als Physiker bei den Universitäten von Würzburg und Strassburg,
bevor er Vorsitzender des Physikfachbereiches der Universität Gießen
wurde. Röntgen ist 1888 zurück nach Würzburg gekommen,
wo er Direktor des Physikinstituts wurde. 1895 war er noch Professor bei
der Universität von Würzburg, als er ein Experiment machte, das
zu einer wichtigen Entdeckung führte. Dieses Experiment wurde
mit einem elektrischen Strom und einem Crookesrohr ausgeführt, das
mit schwarzem Papier bedeckt war. Ein Crookesrohr ist ein Glasrohr
mit einem Vakuum drin. Ein Paar Sachen im Zimmer glühten,
und er dachte, daß es einen neuen Typ Strahlung gab, die er nicht
sehen konnte. Auch entdeckte er, daß die Strahlungen durch
die Haut aber nicht durch Knochen gingen, und am 22.12.1895 machte er das
berühmte Foto von der Hand seiner Frau mit einem Ehering auf dem Finger.
Im Jahre 1901 hat er den ersten Nobelpreis für seine Entdeckung der
Röntgenaufnahmen gewonnen, die jetzt sehr nützlich in Medizin
sind. Die Strahlen wurden in Deutschland zu seinen Ehren nach ihm
benannt. Von 1900 bis er 1920 pensioniert wurde, war Röntgen Vorsitzender
des Physikfachbereiches der Universität München, wo er noch weitere
Forschungen machte. Am 10.2.1923 ist Röntgen in München
gestorben.
Txt von Winn W. Wasson, 2001